Im Wohnquartier Village im Dritten in Wien kommt eine gemeinsame Lösung von Pocket House und Glutz zum Einsatz, die Buchung und Zutritt für gemeinschaftlich genutzte Räume digital miteinander verbindet. Der Village Kiosk kann nach einer Online-Buchung ohne Schlüsselverwaltung genutzt werden. Zutrittsberechtigungen werden automatisch und zeitlich gesteuert vergeben. Laut den Unternehmen entfällt dadurch die persönliche Schlüsselübergabe, während die Verwaltung von Buchungen, Berechtigungen und Abrechnungen zentral erfolgt.
Der Village Kiosk wurde als Raum für Veranstaltungen, Workshops, Kindergeburtstage, Vereinsaktivitäten und private Zusammenkünfte konzipiert. Nach Angaben der Unternehmen verfolgt das Wohnquartier dabei einen Ansatz sozialer Nachhaltigkeit und stellt unter anderem Wohnraum für Alleinerziehende bereit. Der Gemeinschaftsraum soll diesen als zusätzlicher Treffpunkt zur Verfügung stehen
Nutzung gemeinschaftlicher Räume digital organisieren
Die technische Lösung kombiniert das elektronische Zutrittssystem von Glutz mit der Buchungsplattform deilma von Pocket House. Nach Angaben der Unternehmen eignet sich das System für Wohnquartiere, Quartierszentren und Multifunktionsräume. Ziel sei es, Buchungsmanagement und Zutrittskontrolle miteinander zu verknüpfen und dadurch organisatorische Abläufe zu vereinfachen.
„Gemeinschaft braucht Orte, an denen Menschen unkompliziert zusammenkommen können. Mit deilma digitalisieren wir den gesamten Prozess – von der Buchung, über die Abrechnung, bis zum Zutritt – und schaffen so eine Lösung, die für Nutzer einfach funktioniert und Betreiber nachhaltig entlastet. Gemeinsam mit Glutz ermöglichen wir eine sichere, flexible und zukunftsorientierte Nutzung gemeinschaftlicher Räume“, sagt Carina Brachner, Projektleiterin deilma bei Pocket House in Wien.
Zweites gemeinsames Projekt
Der Village Kiosk ist das zweite gemeinsame Projekt von Glutz und Pocket House. Bereits zuvor wurde der öffentlich buchbare Multifunktionsraum Salon rote Emma im Wiener Wohnprojekt Rote Emma mit der gemeinsamen Lösung ausgestattet. Nach Angaben der Unternehmen zeigen beide Projekte, wie digitale Infrastruktur den Zugang zu gemeinschaftlich genutzten Räumen erleichtern und den Verwaltungsaufwand für Betreibende reduzieren kann.