Neue Hausbrieffachanlagen

05.04.2012

 
Der Austausch der nicht dem Postmarktgesetz entsprechenden und nicht EU-konformen Brieffachanlagen durch die Post ist in vollem Gang, wobei im Zuge der Umsetzung einige Problembereiche zutage traten.
Neue Hausbrieffachanlange: Die Post fühlt sich nicht für die Schlüsselverteilung zuständig.

Das kostenfreie Austauschkonzept der PS Postservicegesellschaft (PSG) sieht lediglich eine standardisierte Demontage der alten Brieffachanlagen und die Montage der neuen Brieffachanlage vor, wobei die Schlüsselverteilung nicht von der Post wahrgenommen wird und dies für die Gebäudeverwaltungen einen erhöhten Administrationsaufwand verursacht. Zudem sorgten einige Bestimmungen in den allgemeinen Geschäftsbedingungen der Post berechtigt für Unmut bei den Unternehmen. 

Nun konnte von der Fachgruppe Wien und dem ÖVI mit der Post Service GmbH eine Einigung hinsichtlich der Austauschmodalitäten erzielt werden. Die Formalitäten können auch schriftlich auf einer eigens dafür eingerichteten Internetplattform abgewickelt werden. 

Bindende Vertraulichkeitserklärung
Für all jene Gebäudeeigentümer/Hausverwaltungen, die über keinen Internetzugang verfügen, wurde alternativ Vorsorge getroffen und der gesamte Hausbrieffachanlagenprozess von der Angebotsübermittlung samt beigefügten Planungsvorschlägen bis hin zu den Formularen für die verschiedenen Entscheidungsvarianten auch in Papierform zum Versand vorbereitet. Grundvoraussetzung ist natürlich, dass sich die vom Austausch betroffenen Gebäudeeigentümer bzw. Hausverwaltungen an die PSG wenden: per Brief an die PS Postservicegesellschaft, Erzherzog-Karl-Straße 131, 1220 Wien; per Anruf im Callcenter der PSG, unter der Servicehotline 0800 20 19 18; per Fax unter der Nummer +43 057767 24021. Außerdem wurde eine die Post bindende Vertraulichkeitserklärung, die allen Hauseigentümern und deren Hausverwaltern zur Verfügung steht, vereinbart.