Der Immobilientreuhänder in der Öffentlichkeit

11.05.2012

 
Du sollst dich nicht sorgen darum, ob du eine gute Position erlagen wirst, sondern trage Sorge, dass du etwas hast, womit du diese Position verdienst. (aus: „Die Gespräche des Konfuzius“)
Robert Moll, Berufsgruppensprecher der österreichischen Hausverwalter

Im April wurde ich vom Fachverbandsvorstand mit den Agenden des Berufsgruppensprechers der Verwalter betraut. Bereits einen Tag nach meiner Ernennung habe ich mich mit dem Berufsgruppenausschuss getroffen, um die aktuellen Probleme des Berufsstandes zu analysieren. Bis zur nächsten Sitzung (13. 6. 2012) möchte ich nicht nur die Mitglieder dieses Berufsgruppenausschusses, sondern alle Kollegen ersuchen, mir Ihnen wichtig erscheinende Anliegen zu übermitteln, damit wir diese einer Lösung zuführen können. 

Zuallererst ist es mir ein Anliegen, mich bei meinem Vorgänger, Herrn Kollegen Oliver Brichard, für dessen umsichtige und engagierte Arbeit zu bedanken. Ganz im Sinne meines obigen Leitspruchs möchte ich meine 35-jährige Berufserfahrung in dieses Amt einbringen, gleichzeitig aber auch Neuem aufgeschlossen gegenüberstehen. 

Aus aktuellem Anlass ist es leider wieder notwendig geworden, dass wir uns mit unseren Pflichten als Treuhänder befassen. Wenn wir als Treuhänder in der Öffentlichkeit ernst genommen werden wollen, so müssen wir uns auch entsprechend verhalten! Daher kann es keine falsch verstandene Solidarität zu Berufskollegen geben, die dieser Verpflichtung nicht nachkommen bzw. entsprechen. Null Toleranz gegenüber schwarzen Schafen, auch wenn sie oder gerade weil sie aus unserem eigenen Berufsstand kommen! Hierbei ist enge Zusammenarbeit mit den Behörden wie Staatsanwaltschaft oder Gewerbeämtern angesagt. Unser Berufsstand distanziert sich mit aller Entschiedenheit von schwarzen Schafen, wir werden unsererseits alles zur Aufklärung dieser Vorfälle beitragen und so einen notwendigen Selbstreinigungsprozess vorantreiben.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Robert Moll 

E-Mail: [email protected]